Lidstraffung-Information

Schlupflider – Info zu OP, Kosten und wie sie entfernt werden

Schlupflider lassen Ihr Gesicht müde erscheinen, sodass Sie ständig verschlafen und älter wirken, als es Ihrem tatsächlichen Alter entspricht. Dabei stellen hängende, schlaffe Oberlider kein gesundheitliches Problem dar und lassen sich im Rahmen einer Schlupflider OP schonend und dauerhaft beseitigen. Wir haben Ihnen die wichtigsten Infos rundum das Thema Schlupflider entfernen zusammengestellt.

Ihre Vorteile auf unserer Seite:
  • Hochwertige Informationen zum Thema Schlupflider OP, Kosten und Entfernen
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Kurzinfo:
  • OP-Dauer: 60-90 Minuten
  • Klinikaufenthalt: ambulant
  • Anästhesie: Vollnarkose oder örtliche Betäubung
  • Nachbehandlung: Kühlung für 1 – 2 Tage
  • Fäden ziehen: ca. 5 – 6 Tagen
  • Gesellschaftsfähig: Nach ungefähr 10 Tagen
  • Finanzierung: Möglich – abhängig vom Facharzt

Schlupflider OP Kosten

Bei der Frage nach den Schlupflider OP Kosten spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. So ist es beispielsweise entscheidend, nach welcher Methode die OP durchgeführt wird, wie umfangreich diese ist oder welche Art von Anästhesie angewandt wird. Grundsätzlich beginnen die Kosten für das Schlupflider entfernen bei 2.600 Euro.

Eine Kostenübernahme seitens der Krankenkasse ist nur sehr selten der Fall. Immerhin handelt es sich um einen Eingriff, der meist aus rein ästhetischen Gründen erfolgt. Liegt dagegen eine medizinische Indikation vor, wie dies bei einer Einschränkung der Sehfähigkeit der Fall ist, übernehmen die Krankenkassen meist die Kosten. In jedem Fall erhalten Sie vom behandelnden Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie einen individuellen Kostenplan für Ihre Oberlider OP. Folgende Preise gelten als Richtwerte:

  • operative Entfernung der Schlupflider: bei 2.600 Euro beginnend (ohne Vollnarkose)
  • operative Entfernung der Schlupflider und der Tränensäcke: bei 5.000 Euro beginnend (ohne Vollnarkose)
  • Straffung der Oberlider: bei 2.800 Euro beginnend (unter Vollnarkose)
  • Straffung der Ober- und Unterlider: beginnend bei 5.500 Euro (unter Vollnarkose)
Lidstraffung

Warum entstehen Schlupflider – dem Grund für eine Oberlidkorrektur?

Verschiedene Ursachen stecken hinter der Entstehung der sogenannten Schlupflider. So spielt natürlich der natürliche Alterungsprozess eine Rolle, meist in Kombination mit einer genetischen Disposition. Auch ungünstige Einflüsse von außen, wie etwa ausgiebige Sonnenbäder oder der Genuss von Nikotin bedingen die Erschlaffung der Oberlider.

Es ist möglich, dass die Haut und das Gewebe am Oberlid so stark erschlafft, dass es zu Sehschwierigkeiten kommt. Diese hängen damit zusammen, dass die Oberlider das Gesichtsfeld einschränken. Ein Überschuss von Gewebe zeigt sich in unterschiedliche Stadien des Lebens – sowohl im jungen als auch fortgeschrittenen Alter.

Mittels eines vergleichsweise kleinen Eingriffs ist es möglich, den Überschuss an Gewebe zu entfernen. Dies hat zur Folge, dass Ihr Blick wieder viel wacher und frischer wirkt.

Welche Methoden gibt es, um Schlupflider zu entfernen?

Es gibt mehrere Methoden, die infrage kommen, um Schlupflider zu entfernen:

Die chirurgische Entfernung von erschlafften Oberlidern wird oft durchgeführt und bietet eine sehr effektive Lösung, das Problem zu beseitigen. In der Lidfalte werden die Schnitte gesetzt, über welche dann der operative Zugang erfolgt. Dabei wird der Überschuss an Bindegewebe entfernt und, falls notwendig, auch ein kleiner Teil des Muskelgewebes, um eine weitere Straffung zu erzielen.

Nach Abschluss des Heilungsprozesses bleiben keine sichtbaren Narben zurück. Dies ist besonders dann der Fall, wenn es sich um einen intrakutanen Zugang handelt. Dann werden die Schnitte unter der Haut vernäht.

Eine Schlupflider OP wird ambulant durchgeführt und nimmt meist nur etwa 1 Stunde in Anspruch. Eine Vollnarkose ist nicht notwendig, stattdessen wird eine Lokalanästhesie gemacht. Auf Wunsch ist auch ein Dämmerschlaf möglich. Nach rund 10 Tagen sind Sie wieder gesellschaftsfähig.

Mittels moderne Lasertechnik ist es möglich, Schlupflider auf sehr sanfte Weise zu straffen. Allerdings sind der Methode auch Grenzen gesetzt, denn es lassen sich nur sehr gute Ergebnisse bei einem minimalen Überschuss an Haut und Gewebe erzielen.

Bei dieser Art der Schlupfliderentfernung kommt ein sogenannter CO2-Laser zum Einsatz. Dieser sorgt für eine Abtragung der oberen Hautschicht, um die Bildung von neuer Haut anzuregen. Auch die Produktion von Kollagen und Elastin wird gefördert, was zusätzlich zu einer Straffung im Bereich der Oberlider führt.

Es handelt sich um eine ambulante Behandlung, die nur etwa 20 Minuten Zeit in Anspruch nimmt. Eine lokale Anästhesie oder eine Vollnarkose ist nicht erforderlich. Stattdessen wird vor Behandlungsbeginn eine spezielle, betäubende Salbe auf die zu behandelnden Hautregionen aufgetragen. Es dauert bis zu 2 Wochen, bis der Heilungsprozess abgeschlossen ist. Die Bildung von sichtbaren Narben ist nicht zu befürchten.

Eine andere Variante, die Schlupflider ohne einen operativen Eingriff zu straffen, ist mittels eines speziellen Plasma-Pens möglich. Auch bei dieser Art der Behandlung von Schlupflidern wird die oberste Hautschicht entfernt, und zwar mittels eines speziellen Gases.

Die Haut wird also sozusagen zielgerichtet verbrannt, was die hauteigenen Heilungskräfte anregt. In der Folge wird neue Haut gebildet und die Oberlider so auch gestrafft.

Auch die Behandlung mit einem Plasma-Pen erfolgt ambulant und verursacht keine Schmerzen. Danach ist die Haut lediglich einige Tage geschwollen, wobei die Schwellungen von alleine wieder abklingen.

Bei der Thermage-Behandlung kommen spezielle Radiowellen in einer hohen Frequenz zum Einsatz. Diese Radiowellen dringen bis in die tieferen Hautschichten vor und sorgen von innen heraus für eine Straffung der Oberlider.

Es handelt sich ebenfalls um eine ambulante Art der Behandlung, die keinerlei Schmerzen verursacht. Begleiterscheinungen von Thermage sind Rötungen, im Bereich der Augen, die von alleine wieder verschwinden. Spezielle Cremes unterstützen den Heilungsprozess.

Bei einer minimalen Ausprägung von Schlupflidern bietet sich eine Unterspritzung der Lider an. So wird die Haut von innen aufgepolstert und der Blick wird wieder geöffnet. Verschiedene Filler kommen bei einer Unterspritzung der Oberlider infrage: Hyaluronsäure oder Eigenfett.

Durch gezielte Injektionen von Botulinumtoxin lassen sich herabgesunkene Augenbrauen und Lider wieder anheben. Entscheidend ist, dass der betreffende Muskel für einen gewissen Zeitraum gelähmt wird.

Es besteht die Möglichkeit, mit durchsichtigen Tapes bestehende Schlupflider für eine kurze Zeitspanne einfach verschwinden zu lassen. Die speziellen Tapes werden auf das Oberlid geklebt und nach der Abnahme ist der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt.

Fazit: Schlupflider mit OP oder ohne OP entfernen – was empfehlen wir?

Schlupflider, gerade sehr ausgeprägte, lassen sich nicht mit kosmetischen Pflegeartikel beseitigen. Hautstraffende Augensalben machen also nur wenig Sinn, wenn die Oberlider an Elastizität verloren haben. Zu Beginn ist es noch möglich, die hängenden Oberlider mit bestimmten Make-up Tricks etwas zu reduzieren. So bringt es beispielsweise optisch etwas, wenn Sie für den unteren Teil des Oberlids einen hellen Lidschatten wählen. Im Kontrast dazu setzen Sie auf den oberen Part eine dunklere Nuance. Allerdings will diese Schminkpraxis gekonnt sein – sonst besteht die Gefahr, dass Sie die hängenden Lider noch betonen.

Zur Linderung der hängenden Oberlider bieten sich auch Massagen an. Es gibt bestimmte Druckpunkte, die Sie auslösen können, um die angestaute Flüssigkeit aus dem Gewebe zu lösen.

Allerdings sind alle genannten Maßnahmen nicht von Dauer und stellen auf lange Sicht gesehen kein wirksames Mittel gegen bestehende Schlupflider dar. Eine operative Oberlidstraffung sorgt dafür, dass die Problemlider dauerhaft verschwinden. Allerdings ist eine OP auch mit Risiken verbunden und sollte aus diesem Grund immer gut überlegt sein.

Lidstraffung für Mann

Ablauf der Chirurgischen Schlupflider OP:

Generelle erfolgt eine operative Korrektur der Schlupflider unter lokaler Betäubung. Eine Vollnarkose ist nur selten erforderlich. Gleiches gilt für einen stationären Aufenthalt nach der OP an den Oberlidern.

Bevor die operative Korrektur beginnt, werden die Schnitte mit einem speziellen Stift markiert. Das lokale Betäubungsmittel wird in die zu behandelnde Region gespritzt, bevor mit der Entfernung des überschüssigen Gewebes und der Straffung der Oberlider begonnen wird. Generell dauert der Eingriff zwischen 40 und 60 Minuten.

Die Schnitte werden nach der Schlupflider-OP mit sehr feinen Fäden verschlossen. Das Ziehen der Fäden erfolgt nach etwa einer Woche. Schmerzen müssen Sie nach einer Schlupfliderstraffung nicht befürchten, bloß ein minimales Spannungsgefühl ist möglich.

Was sollte vor einer Schlupflider OP beachtet werden?

  • Vor einer Schlupflider-OP findet ein umfassendes Beratungsgespräch statt
  • Eine Anamnese ist notwendig, inklusive Blutbild und Fragen zum allgemeinen Gesundheitszustand
  • Absetzung von gerinnungshemmenden Medikamenten unter ärztlicher Aufsicht

Was sollte nach einer Schlupflider OP beachtet werden?

Am Tag der Oberlidstraffung und auch noch am Folgetag ist körperliche Schonung angesagt. Beim Schlafen sollten Sie auf eine erhöhte Haltung des Kopfes und Oberkörpers achten. Spezielle Pflege der Augen mittels Tropfen und Salbe ist in der ersten Woche erforderlich. Sportliche Betätigung oder erhebliche, körperliche Anstrengungen sind für 4 Wochen zu unterlassen.

Schlufplider – diese Fragen hören unsere Spezialistendes öfteren:

Grundsätzlich ist es möglich, eine Schlupflider-Straffung mit verschiedenen Behandlungen zu kombinieren. Infrage kommen beispielsweise eine Unterspritzung mit Eigenfett oder Hyaluronsäure oder eine Faltenunterspritzung mit Botulinumtoxin. Auf diese Weise lassen sich im Zuge der OP auch Falten um die Augen entfernen. Ein Facharzt erarbeitet einen individuellen Behandlungsplan, konform mit Ihren Wünschen.

Ja, innerhalb einer Sitzung ist die Straffung von Ober- und Unterlider möglich. Einziger Nachteil ist, dass die postoperative Schwellung etwas stärker ausfällt. Dafür ist nur mit einer Ausfallzeit zu rechnen.

Das Ergebnis ist dauerhaft und hält prinzipiell für ein ganzes Leben. So ist es also nicht erforderlich, den Eingriff nach Jahren noch einmal wiederholen zu lassen.

Die Frage nach dem richtigen Alter lässt sich nicht einfach so beantworten. So kommt es beispielsweise darauf an, aus welchen Beweggründen die Straffungs-OP erfolgt. Stecken altersbedingte Gründe dahinter, so wird die Straffung meist nach dem 40. Lebensjahr gemacht. Aber auch früher ist eine Straffungs-OP möglich, wenn die hängenden Oberlider das eigene Selbstwertgefühl minimieren. Anders sieht der Fall aus, wenn eine genetische Disposition bei der Ausbildung von Schlupflidern eine Rolle spielt. Dann besteht die Möglichkeit, dass die hängenden Oberlider schon nach dem 20. Lebensjahr eine erhebliche Dimension angenommen haben. Dann ist eine Schlupflider-OP auch in sehr jungen Jahren sinnvoll.
Dies hängt immer davon ab, wie es mit der Beschaffenheit des Gewebes bestellt ist. In manchen Fällen kommt es nur zur Bildung von minimalen Schwellungen und leichten Blutergüssen. In anderen Fällen treten sehr starke Schwellungen auf, die bis zu 2 Wochen brauchen, bis sie abgeklungen sind. Nach einigen Tagen lassen sich die Schwellungen und Rötungen mittels medizinischer Kosmetik abdecken.
Gerade in den ersten 2 Wochen nach dem Schlupflider entfernen kommt es zu Schwellungen und Blutergüssen. Die Narbenheilung dauert etwas länger und ist nach etwa ½ Jahr abgeschlossen. Sollten sehr auffällige Spuren im Gesicht zu sehen sein, so lassen sich diese gut mit Make-up verstecken.

Eine Kostenübernahme seitens der Krankenkasse ist bei einer Schlupflider-OP nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Entscheidend ist, dass dem Eingriff eine medizinische Indikation zugrunde liegt. Dies ist etwa dann der Fall, wenn die hängenden Oberlider Ihr Sichtfeld einschränken. Auch eine chronische Bindehautentzündung, welche durch die hängenden Lider ausgelöst wird, eine Reizung der Hornhaut oder Asymmetrien der Augenlider können für eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse sprechen. Entscheidend ist, um eine Übernahme der Kosten zu erreichen, ein umfassender Antrag, inklusive eines detaillierten Arztberichts. Dies wird durch eine Fotodokumentation und die Erläuterung der Heilungsaussichten komplettiert.

Die Prüfung des Kostenübernahmeantrags erfolgt durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen, kurz MDK. Die schlussendliche Entscheidung obliegt allerdings der Krankenkasse. Bei einem negativen Bescheid haben Sie die Möglichkeit, Einspruch einzulegen.

Handelt es sich um eine operative Korrektur aus ästhetischen Gründen, müssen Sie die Kosten selber zahlen.

Wichtige Infos an die Fachärzte für Plastisch und Ästhetische Chirurgie / Oberlidstraffung

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