Arrow
Arrow
Slider

Augenlidstraffung – Informationen zu Methoden, Ablauf, Risiken und Kosten

Die ersten Folgen des natürlichen Alterungsprozesses der Haut zeigen sich meist rundum die empfindliche Augenpartie. Dazu gehören dann nicht nur feine Augenfältchen, sondern auch andere Erscheinungen, die das Gesamtbild negativ beeinflussen können. Dies sind beispielsweise Schlupflider oder Tränensäcke, die zu einem müden Gesichtsausdruck führen. Oft kann dies vom Gegenüber auch als Desinteresse gedeutet werden. Eine Augenlidstraffung kann den Ausdruck im Gesicht wieder deutlich verjüngen und Sie frischer erscheinen lassen. Ihre Augenpartie erscheint wieder offen und besticht durch eine frische Ausstrahlung.

Neben der Brustvergrößerung zählt die Lidstraffung zu den Eingriffen, die im Bereich der plastischen und ästhetischen Chirurgie am häufigsten durchgeführt werden. Es handelt sich, egal, welche Methode angewandt wird, um einen einfachen Eingriff. Die operative Korrektur kann ambulant gemacht werden und meist ist kein Aufenthalt in einer Klinik notwendig. So kann mittels eines unkomplizierten Eingriffs das jugendliche Strahlen in Ihr Gesicht zurückkehren.

Wann ist eine Lidstraffung notwendig?

Die Partie rundum die Augen ist, verglichen mit anderen Bereichen des Körpers, sehr dünn und aus diesem Grund auch sehr anfällig für Faltenbildung oder Elastizitätsverlust. Bereits in jungen Jahren können sich unschöne Schlupflider oder Tränensäcke zeigen, die zu einem echten Leidensdruck für die Betroffenen werden können. Nicht nur das Alter kann für Falten oder hängende Lider sorgen, auch genetische Disposition und ungesunde Lebensweisen spielen eine Rolle. Mindern die Schlupflider und Tränensäcke das eigene Selbstwertgefühl, sollte über eine Augenlidstraffung nachgedacht werden.

Neben den psychischen Aspekten können auch körperliche Einschränkungen für eine Lidstraffung sprechen. Stark ausgeprägte Schlupflider oder Fettvorwölbungen im Bereich der Augenhöhle, wie Tränensäcke richtig zu nennen sind, können zu einer Einschränkung des Sichtfeldes sorgen. Ein minimaler Eingriff kann diesen Erscheinungen ein Ende setzen.

Oberlidstraffung – Wie läuft eine Straffung der Oberlider ab?

Augenlidstraffung

Bei einer Oberlidstraffung werden, wie der Name bereits erahnen lässt, hängende Oberlider korrigiert. Dabei können verschiedene Methoden angewandt werden, abhängig von den Wünschen des Patienten und der medizinischen Indikation. Innerhalb des Eingriffs ist es unter anderem möglich, überschüssiges Fettgewebe zu entfernen, falls notwendig. In jedem Fall erfolgt die Schnittführung in der Lidfalte, sodass die Narben nachher nicht zu sehen sind. Im Folgenden ein kurzer Überblick über die zwei gängigsten Techniken bei einer Oberlidstraffung.

Eine Straffung der Oberlidstraffung, bei der keine Entfernung von überschüssigem Fettgewebe notwendig ist, erfordert die Reduzierung von erschlafften Hautpartien. Dies führt zu einer Straffung des Oberlids, eventuell auch in Verbindung mit einer Entfernung von überschüssigem Bindegewebe.

Ist außerdem noch zu viel Fettgewebe im Bereich des Oberlids vorhanden, so kann eine Oberlidstraffung mit der Entfernung von Fett kombiniert werden. Dies erfolgt über das Septum orbitale, aus welcher die überschüssigen Fettanteile vorsichtig entfernt werden können.

Unterlidstraffung – Wie werden Unterlider gestrafft?

Die Schnittführung bei einer Unterlidstraffung zielt ebenfalls auf eine unauffällige Narbenbildung ab und erfolgt im Bereich des Lidrands. So kann die überschüssige Haut problemlos entfernt, was bei Bedarf auch für Binde- oder Muskelgewebe gilt. Es gibt allerdings noch eine Variante, die bei einer Unterlidstraffung angewandt werden kann.

Sofern kein Hautüberschuss vorhanden ist und lediglich die Fettansammlungen entfernt werden müssen, so spricht man von einer transkonjunktivalen Lidstraffung. Der Zugang erfolgt dabei über die Bindehaut und über den kleinen Schnitt kann das überschüssige Fettgewebe problemlos entfernt werden.

Alle Formen der Lidstraffung, ob im Bereich der Oberlider oder Unterlider, kann ambulant durchgeführt werden. In der Regel wird vorab ein Lokalanästhetikum injiziert, nachdem die Schnitte eingezeichnet wurden. Auf Wunsch kann die Lidstraffung auch im Dämmerschlaf gemacht werden, was sich allerdings auch in den Kosten widerspiegelt.

Unterlidstraffung in München

Lidstraffung ohne OP – Ist das möglich?

Ja, mittlerweile gibt es etliche Verfahren zur Lidstraffung, die ohne einen operativen Eingriff auskommen. Dazu zählt beispielsweise das sogenannte Thermage-Verfahren, eine besondere Form der Radiofrequenz-Behandlung. Das nicht-invasive Verfahren kann zu einer Glättung des behandelnden Bereichs führen. Gleichzeitig kann das Gesicht konturiert und gestrafft werden. Thermage ist eine Kombination aus Wärme- und Kühlungstherapie, welche die natürliche Regeneration des Körpers anregen soll. Allerdings hilft die Thermage-Behandlung nicht bei stark ausgeprägten Schlupflidern oder Tränensäcken.

Bei Augenfalten kann auch über eine Faltenbehandlung mit Botox nachgedacht werden. Muskeln, welche für die Mimik zuständig sind, werden für einen bestimmten Zeitraum in ihrer Tätigkeit eingeschränkt. So kann sich der Augenbereich entspannen und vorhandene Falten werden sichtbar gemildert oder verschwinden komplett. Gerade bei Krähenfüßen oder den sogenannten Lachfalten kann eine Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin erstaunliche Erfolge aufweisen. Auch eine Kombination aus Botox-Therapie und Faltenunterspritzung mit Eigenfett oder Hyaluronsäure kann für die Glättung von Falten rundum die Augen sorgen.

Die Wahl der passenden Technik, ob mit OP oder ohne, sollte in Zusammenarbeit mit dem Arzt erfolgen. Nicht alle nicht-operativen Verfahren sind für jeden Patienten geeignet. Es hängt immer davon ab, wie stark die Ausprägung von Falten und Co. ist.

Lidstraffung mit Laser – Was ist darunter zu verstehen?

Skin-Resurfacing ist die Bezeichnung für eine Lidstraffung mit Laser, bei der spezielle, sehr kurze Impulse zum Einsatz kommen. Möglich macht dies ein Highdose-Ultrapuls-Laser, dessen Steuerung über einen modernen Computer-Scanner erfolgt. Im Rahmen der Laserbehandlung kann die Haut abgetragen werden, was allerdings nur an der Oberfläche geschieht, und es kommt zu einer Reduktion der behandelnden Hautpartien. Die Laserbehandlung sorgt gleichzeitig dafür, dass die Produktion des körpereigenen Kollagens angeregt wird.

Allerdings hat die Lidstraffung mit Laser auch ihre Grenzen und kann nur bei minimalen, hängenden Unterlidern zum gewünschten Erfolg führen. Bei ausgeprägten Tränensäcken oder tiefen Falten muss über eine operative Lidstraffung nachgedacht werden.

Augenlidstraffung Risiken – Was kann bei einer Lidstraffung alles schiefgehen?

Nachdem die Lidstraffung zu einer der häufigsten Schönheitsoperationen in Deutschland zählt, ist auch dieser operative Eingriff mit gewissen Risiken verbunden und auch die Augenlidstraffung stellt in diesem Fall keine Ausnahme dar. Aus diesem Grund sollte eine Lidstraffung der Ober- und Unterlider nur von einem erfahrenen Arzt durchgeführt werden, um die Risiken auf ein Minimum zu reduzieren.

Bei einer Augenlidstraffung kann es beispielsweise zu Infektionen im Wundbereich oder zu Allergien auf das verwendete Lokalanästhetikum oder die Vollnarkose kommen. Schwellungen oder Blutergüsse sind normale Begleiterscheinungen, die nach wenigen Tagen verschwinden, und prinzipiell eher nicht zu den Risiken gezählt werden. Eine gewisse Zeit der Wundheilung sollte natürlich eingeplant werden.

Weitere Komplikationen, die nach einer Lidstraffung auftreten können, ist ein Trockenheitsgefühl in den Augen. Dies lässt sich mit speziellen Augentropfen sehr gut behandeln und verschwindet ebenfalls nach einiger Zeit wieder. In sehr seltenen Fällen kann es im Zuge einer Unterlidstraffung zu einem sogenannten Triefauge kommen. Das Auge kann nicht mehr vollständig geschlossen werden, was zu einem permanenten Tränenfluss führt. In diesem Fall muss eine Korrektur vorgenommen werden, wobei auch eine Unterspritzung ohne weitere OP möglich ist.

In sehr seltenen Fällen kann es passieren, dass eine Lidstraffung zu einem Ausfall der Wimpernhaare führt. Dies ist allerdings nur auf den Bereich des Unterlids beschränkt und nicht von permanenter Dauer. Nach einiger Zeit beginnen die Wimpern wieder von alleine zu wachsen. Nur in ganz wenigen Fällen ist das Haarwachstum im Bereich des Unterlids dauerhaft geschädigt.

beliebteste-schoenheitsoperationen-in-deutschland-bis-2015

Quelle: www.statista.com

Lidstraffung Kosten – Was kostet eine Augenlidstraffung?

Die Kosten für eine Lidstraffung hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie etwa Art der Behandlung und Narkose sowie der genauen Dauer. Auch ein eventuell notwendiger Klinikaufenthalt kann bei den Kosten eine Rolle spielen. In der Regel beginnen die Preise für eine Augenlidstraffung bei 2.000 Euro pro Auge und können bis über 4.000 Euro ansteigen. Dies ist beispielsweise bei einem kombinierten Eingriff aus Unterlid- und Oberlidstraffung der Fall.

Im Regelfall erhalten Sie im Rahmen des ersten Beratungsgesprächs Ihren individuellen Kostenplan. Achten Sie in jedem Fall darauf, ob die Kosten für die Narkose und die Nachsorge schon enthalten sind. Vermeintlich günstige Angebote stellen bei einer Lidstraffung nicht immer die beste Wahl dar.

Viele Praxiskliniken oder Fachärzte für plastische und ästhetische Chirurgie bieten die Möglichkeit zur Finanzierung einer Lidstraffung an, die über einen erfahrenen Partner erfolgt. So haben Sie beispielsweise die Möglichkeit, Ihre finanziellen Raten individuell zu bestimmen oder auch die Laufzeit. Auch der Abschluss einer Zusatzversicherung bietet sich an, sodass eventuelle Folgekosten von Korrektureingriffen und Co. abgedeckt sind.

Lidstraffung - mit welchen Kosten sollten Sie rechnen?

Die Kosten einer Lidstraffung sind natürlich immer individuell und hängen von verschiedenen Faktoren ab. Allerdings arbeiten wir eng mit Fachärzten für Plastische und Ästhetische Chirurgie zusammen und daher ist es uns möglich,  Ihnen einen ungefähren Richtwert für diese Behandlungen aufzuzeigen.

Diese Tabelle ermöglicht Ihnen einen Überblick über die ungefähren Preise der aktuellen Kosten für eine Lidstraffung.

Preis – Tabelle für Augenlidstraffung

Behandlungen ohne Vollnarkose
Oberlidstraffung ab 2400 Euro
Unterlidstraffung ab 2600 Euro
Ober - und Unterlidstraffung ab 5000 Euro
Behandlungen mit Vollnarkose
Oberlidstraffung ab 2800 Euro
Unterlidstraffung ab 3000 Euro
Ober - und Unterlidstraffung ab 5500 Euro

Häufige Fragen rundum das Thema Oberlidstraffung und Unterlidstraffung

 

Augenlidstraffung in München - Oben- und Unterlidstraffung OP

Im Bereich Oberlidstraffung und Unterlidstraffung tauchen immer wieder Fragen auf, die bereits im Vorfeld geklärt werden können. So können Sie sich etwas sicher fühlen und gehen bestens informiert in den ersten Beratungstermin. Im Folgenden einige Fragen, die häufig zum Themenkomplex Lidstraffung gestellt werden.

Ab welchem Alter kann eine Lidstraffung gemacht werden?

Grundsätzlich kann eine Lidstraffung ab dem 18. Lebensjahr durchgeführt werden, sofern der Eingriff sinnvoll erscheint. Es gibt viele junge Frauen oder Männern, die bereits in einem frühen Lebensstadium über Tränensäcke oder Schlupflider klagen. Sollte sich darauf ein zu hoher Leidensdruck entwickeln, macht eine Lidstraffung Sinn.

Natürlich lässt sich kein optimales Alter für eine Lidkorrektur pauschal angeben, denn jeder Betroffene ist verschieden und hat natürlich auch individuelle Wünsche. Auch die genetische Disposition spielt eine Rolle. Patienten, die genetisch bedingt unter Schlupflidern oder Tränensäcken leiden, denken meist schon zwischen 20 und 30 Jahren über eine Lidstraffung nach. Wichtig ist, vor der Korrektur ein umfassendes Beratungsgespräch zu führen, in dessen Rahmen auch nach Alternativen gesucht werden kann.

Übernimmt die Krankenkasse einen Teil der Lidstraffung Kosten?

In der Regel handelt es sich bei der Lidstraffung um einen Eingriff, der aus rein ästhetischen Gesichtspunkten durchgeführt wird. So ist es eine Kostenübernahme durch die gesetzlichen oder privaten Krankenkassen eher unwahrscheinlich. Ästhetische Operationen gehören nicht zum Leistungskatalog der Krankenkassen.

Es gibt aber auch Ausnahmen. Sollte der Operation eine medizinische Indikation zugrunde liegen, so ist zumindest eine Beteiligung an den Kosten durch die Krankenkasse möglich. Die Beeinträchtigung des Sichtfeldes würde etwa eine medizinische Indikation darstellen. Zum Antrag auf Kostenbeteiligung müssen Sie ein entsprechendes Attest oder Gutachten bei der Krankenkasse einreichen.

Was muss vor einer Lidstraffung beachtet werden?

Gerade bestimmte Medikamente müssen vor einer Lidkorrektur abgesetzt werden, was insbesondere für blutverdünnende Mittel gilt. Allerdings sollten Sie die Medikamente nicht einfach so absetzen, sondern mit dem behandelnden Arzt darüber sprechen.

Am Tag der Lidstraffung kommen Sie dann nüchtern in die Praxis oder Klinik, in welcher der Eingriff vorgenommen wird. Auf Alkohol sollten Sie rund drei bis vier Tage verzichten, denn sonst kann es dazu kommen, dass die Betäubung nicht ihre volle Wirkung entfalten kann. Auch der Genuss von Nikotin sollte, wenn möglich, unterlassen werden. Die Inhaltsstoffe von Zigaretten und Co. haben einen negativen Einfluss auf den Heilungsprozess.

Kann eine Lidstraffung für größerer Augen sorgen?

Oft wird auch der Wunsch nach größeren Augen geäußert, welcher durch eine Lidstraffung in bedingtem Maße erfüllt werden kann. Die Form der Augen kann im Rahmen einer Lidstraffung minimal geändert werden. Allerdings sollte dabei darauf geachtet werden, dass die größeren Augen auch zum Rest des Gesichts passen. Ansonsten kann ein unnatürlicher Ausdruck im Gesicht entstehen.

Muss ich mit Sehstörungen nach einer Lidkorrektur rechnen?

Es kann nach einer Lidstraffung vorkommen, dass das Sehvermögen eingeschränkt ist und vieles nur noch verschwommen wahrgenommen wird. Dies stellt keinen dauerhaften Zustand dar und ist nach ein paar Tagen wieder vorbei. In einzelnen Fällen kann das verschwommene Sehen auch bis zu drei Wochen anhalten, sodass Sie in dieser Zeit besser auf das Fahren von Kraftfahrzeugen verzichten sollten.

Lidstraffung vorher und nachher

Ab wann kann ich mich nach dem Eingriff wieder schminken?

Sie sollten mit dem Auftragen von Augen Make-Up oder Schminke für einen Zeitraum von etwa zehn Tagen verzichten. Gerade in den ersten Tagen ist nicht nur Haut um die Augen gereizt, sondern auch die Augen selber. Da können Wimperntusche, Lidstrich und Co. zu einer Verschlechterung des Heilungsprozesses führen.

Bei kleineren Eingriffen kann es sein, dass Sie sich früher wieder schminken können. Genaue Verhaltenshinweise und Tipps zum richtigen Umgang mit Make-Up wird Ihnen der behandelnde Arzt nach einer Lidstraffung geben. Viele plastische und ästhetische Chirurgen arbeiten mit speziell geschulten Kosmetikerinnen zusammen, welche die Beratung rundum Pflege und Make-Up nach einer Lidkorrektur übernehmen.

Was muss alles nach einer Lidstraffung beachtet werden?

Direkt nach einer Lidstraffung ist erst einmal ausreichend Ruhe angesagt, am besten mit hoch gelagertem Oberkörper. Auch, wenn eine Augenlidstraffung nur einen verhältnismäßig kleinen Eingriff darstellt, braucht Ihr Körper dennoch etwas Erholung. Schwellungen oder Blutergüsse stellen nach einer Lidstraffung keine Seltenheit dar. Sie können den Bereich um die Augen regelmäßig kühlen, beispielsweise mit kalten Kompressen oder speziellen Kühlauflagen. Achten Sie allerdings darauf, dass Sie es mit den Kühlungen nicht übertreiben.

Auf Sport oder andere körperliche Anstrengungen sollten Sie nach einer Lidstraffung für einen Zeitraum von zwei Wochen verzichten. Sehr schweißtreibende Sportarten oder ausgiebige Sonnenbäder, was Besuche im Solarium mit einschließt, sind für rund vier Wochen zu unterlassen. Kontaktlinsen können Sie etwa zehn Tage nach einer Lidstraffung wieder verwenden.

Wie lange hält das Ergebnis bei einer Lidstraffung?

Grundsätzlich hält das Ergebnis bei Unterlidstraffung oder Oberlidstraffung für acht bis zehn Jahre an. Natürlich kann der operative Eingriff den natürlichen Alterungsprozess nicht aufhalten, sondern lediglich Ihrer Augenpartie einige verloren gegangene Jahre schenken. Im Laufe der Jahre kann es also wieder dazu kommen, dass sich neue Fältchen, Schlupflider oder Tränensäcke rundum die Augen bilden. Dann kann über eine erneute Lidstraffung nachgedacht werden.

Wann sieht man das Ergebnis nach einer Lidstraffung?

Bereits einige Tage nach der OP können Sie erste Ergebnisse sehen, allerdings sind dies noch nicht endgültig. Gerade in der Anfangszeit können Schwellungen oder Blutergüsse das Gesamtbild beeinträchtigen, sodass die Verbesserung oft gar nicht erst auffällt. Diese sind aber nach rund zwei Wochen verschwunden und Ihre Augenpartie zeigt erste Anzeichen des frischen, strahlenden Aussehens. Das endgültige Ergebnis einer Lidstraffung ist dann nach etwa einem halben Jahr zu sehen.

Wann bin ich nach einer Lidstraffung wieder gesellschaftsfähig?

Grundsätzlich sind Sie etwa eine Woche nach der Lidstraffung wieder gesellschaftsfähig. In den ersten Tagen nach dem Eingriff empfiehlt es sich, eine Sonnenbrille zu tragen. Zum einen sind die Augen noch etwas lichtempfindlich, zum anderen lassen sich Schwellungen oder blaue Stellen ganz ohne Make-Up verstecken.

Bei einer Unterlidstraffung, die operativ durchgeführt wurde, kann es sogar bis zu drei Wochen dauern, bis die Gesellschaftsfähigkeit wieder hergestellt ist. Wie bereits erwähnt, können Sie aber nach rund zehn Tagen auffällige Stellen mit Schminke abdecken.

Gibt es bestimmte Punkte, die eine Lidstraffung ausschließen?

Ja, diverse Krankheiten können gegen eine Lidkorrektur sprechen und die Suche nach Alternativen notwendig machen. Dies gilt beispielsweise bei Patienten, die unter Bluthochdruck oder Diabetes leiden. Auch trockene Augen oder Krankheiten an Augen können eine Straffung der Lider unmöglich machen.

Lidstraffung Erfahrung – Welcher Arzt ist der richtige?

Bei der Suche nach einem adäquaten Arzt für eine Lidstraffung sollten Sie größte Sorgfalt an den Tag legen, denn eine Lidstraffung verlangt auch einiges an Erfahrung vom behandelnden Arzt. Achten Sie in erster Linie darauf, welchen Titel der jeweilige Arzt trägt. Der Begriff „Schönheitschirurg“ ist nicht geschützt und darf beispielsweise auch von Allgemeinärzten oder Zahnärzten getragen werden.

Anders verhält es sich mit der Bezeichnung „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“. Dieser Facharzttitel erfordert nach dem normalen Studium noch eine entsprechende Weiterbildung, bei der verschiedene Stationen durchlaufen werden. Ein weiterer entscheidender Punkt ist die Mitgliedschaft in bestimmten Gesellschaften, wie etwa der Deutschen Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie (DGRPÄC).

Bereits im ersten Beratungsgespräch sollten Sie nach der Erfahrung des Arztes fragen. Auch, wenn es sich bei einer Lidstraffung quasi um einen Routineeingriff handelt, sollte der behandelnde Arzt die Operation schon mehrere Male gemacht haben.

Wie lange dauert die Heilung nach einer Lidstraffung?

Die Heilungsphase nach einer Lidstraffung kann bis zu drei Wochen dauern, abhängig vom Ausmaß des Eingriffs und der individuellen Narbenentwicklung. Leichte Schwellungen oder Blaufärbungen der Haut sind meist nach einer Woche nicht mehr zu sehen. Es kann aber auch sein, dass die Augenpartie für einen Zeitraum von bis zu drei Wochen noch geschwollen ist. Dies ist normal und kommt meist im Zuge einer Kombination von Oberlid- und Unterlidstraffung vor.

Das endgültige Ergebnis ist dann nach etwa drei Monaten sichtbar, denn zu diesem Zeitpunkt ist auch die Narbenbildung abgeschlossen. Sie können die Narbenentwicklung mit speziellen Salben noch unterstützen, was ab der zehnten Woche möglich ist.

Lidstraffung Ablauf

Ist eine Lidstraffung schmerzhaft und wie lange habe ich danach Schmerzen?

Die Lidstraffung selber ist mit keinen Schmerzen verbunden, da Sie unter lokaler Betäubung oder auf Wunsch im Dämmerschlaf durchgeführt wird. Mit Nachlassen der Betäubung können leichte Schmerzen auftreten, die meist aber nicht als schlimm empfunden werden. Schmerzstillende Medikamente können auf Wunsch gegeben werden.

In der Regel verschwinden die Schmerzen nach etwa einer Stunde wieder und es zeigt sich lediglich noch ein leichtes Spannungsgefühl. Dauern die Schmerzen länger an oder erscheinen als sehr stark, so ist es ratsam, einen Arzt zu konsultieren. Meist verbringen Sie die ersten Stunden nach dem Eingriff sowieso unter ärztlicher Aufsicht.

Wie oft kann der Eingriff wiederholt werden?

Das Resultat kann bei einer Lidstraffung nach rund 8 bis 10 Jahren nachlassen, sodass eine Wiederholung der Operation sinnvoll erscheint. Vorteil ist, dass bei einem erneuten Eingriff die Schnittführung über die bereits bestehenden, feinen Narben erfolgen kann. Eine große Narbenbildung ist also auch nach einer zweiten oder dritten Narbenbildung nicht zu befürchten.

Hinsichtlich der Anzahl von Lidstraffungen hat die Erfahrung gezeigt, dass etwa drei Operationen dieser Art in einem Abstand von acht bis zehn Jahren sinnvoll sind. Wird die Lidstraffung zu häufig durchgeführt, so kann es sein, dass eine Straffung nicht mehr möglich ist. In diesem Fall gibt es Alternativen, die anstatt einer Lidstraffung infrage kommen.

Welche Alternativen gibt es zu einer Lidkorrektur?

Es hängt davon ab, um welche Art von Problem es sich handelt. Bei Schlupflidern, die eine Oberlidstraffung notwendig machen, gibt es keine alternativen Methoden. Anders dagegen sieht der Fall bei einer Unterlidstraffung aus. Bei schlaffen Unterlidern, deren Elastizitätsverlust noch nicht allzu stark ausgeprägt ist, kann eine Unterspritzung mit speziellen Fillern zum gewünschten Ergebnis führen. Ob Hyaluronsäure oder auch Eigenfett, mittels feiner Nadeln werden die Filler in das Unterlid injiziert. So kann ein minimaler Volumenverlust ausgeglichen werden.

Bei Augenringen, die sehr stark ausgeprägt sind, oder leicht hängenden Lidern kann auch eine Behandlung mit Eigenfett infrage kommen. Dabei wird Ihnen im Vorfeld an einer bestimmten Stelle des Körpers Fett abgesaugt, etwa an Bauch oder Beinen. Dieses wird anschließend im Labor entsprechend aufbereitet, bevor es im Bereich der Augen mittels feiner Nadeln wieder injiziert wird. Bei einer Behandlung der Schlupflider oder Tränensäcke mit Eigenfett sind allerdings mehrere Sitzungen notwendig, meist bis zu drei bis vier Behandlungen. Außerdem ist das Ergebnis nicht dauerhaft und lässt nach 8 bis 12 Monaten nach. Gleichzeitig können im Rahmen des Eigenfett-Transfers unerwünschte Nebeneffekte auftreten, wie etwa eine asymmetrische Auffüllung mit Volumen oder unschöne Unregelmäßigkeiten auf der Oberfläche der Haut. Da erscheint es sinnvoller, über den kleinen, kurzen Eingriff der Lidstraffung nachzudenken. Diese führt zu einem schönen, lang anhaltenden Ergebnis für viele Jahre und ist mit weniger Risiken verbunden.


Wichtige Information an die Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie / Lidstraffung

Sie sind Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und haben bereits ausreichend Erfahrungen / Kenntnisse im Bereich Augenlidstraffungen? Sie möchten sich gerne auf unserer Website präsentieren? Wir würden uns freuen, wenn Sie mit uns in Kontakt treten, nach eingehender Prüfung setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung.